Und fröhlich bin ich da, wo es mir gut geht. Tage verreisen, ans Meer. Zeit verbringen in Gemeinsamkeit mit einer Herzensfreundin und Menschen, die ich erst kennen lernen durfte.

Weckerlos aufwachen, im Bad eine stumm vereinbarte Schnelligkeit gelebt, um so schnell wie möglich an das Draussen zu kommen. Frühstücken am Strand zieht sich hinaus bis in den Nachmittag und wird begleitet von fröhlichem Lachen. Es entstehen wundersame Momente, die das Glück direkt vor die Nase setzen. Sorglose Stunden betanken die Seele mit Kraft und Lebensdank. Tränen, die gelacht werden, sind ehrliche. Kleine Geschichten aus unserem Leben, die wir uns gegenseitig erzählen, entwickeln sich zu schwebenden Brücken, die uns durch den Urlaub tragen. Bis hinüber in den Alltag.

Es geht um das Verhältnis Oberschenkel-Unterschenkel. Um faltige Handgelenke als Indikator von Typfragen. Um dicke Rehe und Hans-Günter Platon. Um Beuteschema und Eishockey. Fischbrötchen und Kreislaufbrause. Um fröhlich sein und Singen. Es geht um Traumfrauen und Nationalsozialismus. Tanzen und Sonne. Um Hans, der Lies besucht. Und sträfliches Viererradfahren mit Chorbegleitung auf den Parkplatz für Menschen mit Behinderung. Um Ronny-Rolf und Lampenschirme mit Dumboprint. Um Krankmeldungen von Vorgesetzten mit Fieber und geschmierten Butterbroten.  Niemand kann ahnen, wie sehr uns das geschüttelt hat vor Lachen und Glucksen.

Aber geschrieben will ich’s haben.

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